Marken der Navicula

naviiiZwei Schiffe namens „Bismarck und Vaterland“ Wir haben zwei Schiffe mit dem Namen „Bismarck und Vaterland“ ausgewählt.

Vor dem ersten Weltkrieg gab es 3 Turbinenschiffe, die „Imperator“ erschien 2010 als Briefmarke und wir ergänzten den Wert mit den anderen beiden Schnelldampfern. Die Marken wurden von unserem Mitglied H.G. Pucalka gestaltet und wurden und werden zum Versand unserer Mitteilungshefte 2011 und 2012 genutzt.


S.M.S. „NAVICULA“ e.V. stellt seine ersten beiden „persönlichen“ Briefmarken vor, die postamtlich zum Versand des Mitteilungsheftes Nr. 246 am 15. April genutzt werden zum 45. jährigen Geburtstag der NAVICULA. Damit ist sie auch die erste thematische Arbeitsgemeinschaft in Deutschland, die diese Möglichkeit nutzt und wir zeigen auch zwei österreichische Themen, die bisher nicht auf Briefmarken erschienen.

Zwei Schiffe namens „Austria“: Wir haben zwei Schiffe mit dem Namen „Austria“ ausgewählt. Einmal gab es eine beachtliche österreichische Kriegsflotte im Mittelmeer und sehr beachtlich ist die Geschichte der Donau-Dampf-Schifffahrts-Gesellschaft.


Die Fregatte „Austria“ von 1812 gehörte zur Österreich-ungarischen K. & K Flotte, wurde aber als „Piave“ in Venedig für die italienische. Marine gebaut. Stapellauf: 15.8.1812, 1570 t., Bewaffnung: 28x 18-Pfünder, 8x 8-Pfünder, 8x 36-Pfünder-Karonaben. 320 Mann Besatzung. Das Schiff wurde am 25.4.1814 an Österreich als Wiedergutmachung übergeben. 11.6.14: Umbenennung in „Austria“. 31.5.-10.9.1815: Einsatz zur Piratenbekämpfung im Mittelmeer.

1817 – 18: Brasilienreise mit Herzherzogin Leopoldine (Transport des Heiratsgutes als Ehren-Geleitschiff neben der Fregatte „Augusta“, die ein portugies. Kriegsschiff über den Atlantik geleiteten, das die österreich. Kaisertochter Leopoldine, Braut des brasilian. Kaisers Dom Pedro, an Bord hatte. Für die Seeleute, die bisher kaum über Gibraltar hinauskamen, war es ein Abenteuer ersten Ranges und für die Braut selbst eine umständliche, gefährliche Reise über den Ozean, um jemanden zu hnqviculq3, den sie nie zuvor gesehen hatte.

10.4.1817: Auslauftag zur Überfahrt, die Gruppe geriet jedoch in einen schweren Sturm und musste nach Pola zurück. Die „Austria“, schwer beschädigt, musste repariert werden. Ende April erneutes Auslaufen. 17.7.1817 Eintreffen in Rio de Janeiro. 19.9.1818: Rückfahrt nach Pola. 6.2.1821 – Mai 1825: Neapel Eskodre. 1827 abgebrochen.


Der Seitenraddampfer „Austria“ von 1851 (Indienststellung) gehörte zur DDSG, nav-marke2die vor 175 Jahren (1829) gegründet wurde und bereits vor 125 Jahren die größte Binnenschiffsreederei der Welt war. Schiffswerft war in Althofen / Budapest.

Der Raddampfer war als Fahrgastschiff konzipiert. Länge 54.25 m, Breite 7,01 m (über den Radkästen 13,18 m) Höhe 2,74 m. Antrieb durch eine oszillierende Zwillings-Maschine der Fa. Escher, Wyss & Co, Zürich mit einer Leistung von 2x 325 PS. Das Schiff wurde 1898 ausgemustert.

Die Marken wurden von unserem Mitglied H.G. Pucalka gestaltet, von der österreichischen Post gedruckt und zur Versendung unserer Mitteilungshefte ab Österreich genutzt. Der verbleibende Rest wurde zur Kostendeckung NUR an unsere Mitglieder weiter gegeben. Auflage je Marke: 500 st.